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Ist die bekannteste Disziplin des Kletterns und seit mehr als zwanzig Jahren als Wettkampfsportart etabliert. Geklettert wird mit Seil an ca. 10-20 Meter hohen Kunstwänden, wobei vor allem Kraft, Ausdauer sowie technische und taktische Finesse gefragt sind. Ziel beim Sportklettern ist es, eine Route innerhalb eines festen Zeitlimits möglichst sturzfrei zu meistern bzw. in dieser Route möglichst höher als die Konkurrenten zu klettern. Dabei muss der Kletterer im Vorstieg alle Zwischensicherungen selbst einhängen.




Regeln

Wie jede andere Wettkampfsportart braucht auch das Klettern bestimmte Regeln. Daran müssen die Kletterer sich halten, damit ihre Route als fehlerfrei durchstiegen gilt. Für jede der Disziplinen gibt es Richtlinien, nach denen die Jury bei Wettkämpfen ihre Bewertungen vergibt.

Sportklettern bedeutet Klettern mit Seil im Vorstieg und Sicherung vom Boden.

  • Damit eine Route als fehlerfrei durchstiegen gilt, muss jede Zwischensicherung eingehängt werden, es dürfen nur erlaubte Griffe/Zonen verwendet werden und die Route muss innerhalb des Zeitlimits geklettert werden.
  • On-sight Modus: die Kletterer dürfen die Route nur vom Boden aus besichtigen und müssen sie ohne Probeversuch klettern; die Besichtigungszeit ist begrenzt.
  • Der Versuch beginnt, wenn der Kletterer den zweiten Fuß vom Boden nimmt.* Der Versuch endet, wenn der Kletterer a) die Route top klettert, b) stürzt, c) einen Regelverstoß begeht.
  • Sieger ist der Kletterer, der am höchsten kommt.